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Matteo Favaretti Camposampiero
Conoscenza simbolica
Pensiero e linguaggio in Christian Wolff e nella prima età moderna.

2009., 738 S., Leinen
Reihe: Christian Wolff, Gesammelte Werke, III. Abt.: MATERIALIEN UND DOKUMENTE, 119
ISBN: 978-3-487-13966-1
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Beschreibung
Fachgebiete

Worin besteht eine symbolische Erkenntnis? In dieser Arbeit wird Christian Wolffs Lehre der cognitio symbolica untersucht, indem ihre spätscholastischen, Cartesischen und Leibnizschen Quellen erforscht werden. Die „innerliche Rede“ wird bei Wolff zu einer internen Reproduktion der äusserlichen, konventionell eingesetzten Sprache. Der Ausdruck „mentale Sprache“ hört auf, als rein metaphorisch zu gelten: Eine symbolische Erkenntnis wird erst dann erfahren, wenn der Geist Worte lautlos skandiert, oder sich Zeichen veranschaulicht, ohne sich die bedeutete Sache vorzustellen. Auch die kognitiven Leistungen, die von den Cartesianern dem reinen Verstand zugeschrieben worden waren, werden dieser Art der Erkenntnis zugeordnet. Aber die Auseinandersetzungen der 1720er Jahre um die prästabilierte Harmonie zeigen, wie eng die Auffassung der sprachlichen Beschaffenheit des Denkens mit der Frage nach der Leib-Seele-Beziehung verbunden war. Im Vergleich zu den Meinungen der Gegner der Wolffschen Philosophie verrät Wolffs entschiedene Behauptung einer „Abhängigkeit des Gebrauchs der Vernunft vom Gebrauche der Sprache“ seine geschichtliche und theoretische Originalität.