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Johann Michael Sailer
Glückseligkeitslehre
aus Vernunftgründen, mit Rücksicht auf das Christentum. 2 Bde.

München 1787-91 , Reprint: Hildesheim 2012, 904 S., Leinen
Reihe: Christian Wolff, Gesammelte Werke, III. Abt.: MATERIALIEN UND DOKUMENTE, 137
ISBN: 978-3-487-14276-0
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Beschreibung
Fachgebiete

Johann Michael Sailer (1751-1832) studierte Philosophie und Theologie an der Universität Ingolstadt und bekleidete dort, nachdem er 1780 das Doktorat der Theologie erlangt hatte, neben seinem Lehrer Benedikt Stattler die zweite Professur für Dogmatik. Doch schon 1781 wurde er als Gegner der Katholischen Aufklärung von der bayerischen Regierung seines Amtes enthoben. Diese Einschätzung sollte sich jedoch bald ändern. Von 1784 bis 1794 und erneut ab 1799 wirkte Sailer im Geist der Aufklärung als Professor für Ethik und Pastoraltheologie an der Universität Dillingen. Seit 1821 war er Mitglied des Regensburger Domkapitels, 1822 wurde er Generalvikar und 1829 Bischof der Diözese Regensburg.
Die Glückseligkeitslehre zeigt, dass Sailer sich als Professor in Dillingen rasch sein neues Betätigungsfeld, die Ethik und Moraltheologie, erschloss. Er möchte mit dem Werk eine Moralphilosophie bieten, die sich – ganz im Geiste Christian Wolffs und der Aufklärung – auf Vernunft-, nicht auf Glaubensgründe stützt, die aber für den christlichen Glauben offen ist. Sie richtet sich nicht nur an Studierende, sondern an alle, die sich für solche Fragestellungen interessieren.