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Ulrich Leisinger (Hrsg.)
Johann Christoph Friedrich Bach – Briefe und Dokumente

2011, 544 S., mit 17 Abb., Englische Broschur
Reihe: Leipziger Beiträge zur Bachforschung, 9
ISBN: 978-3-487-14337-8
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Beschreibung
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"Der Leser dieser verdienstvollen Edition erhält rundum verlässliche Informationen. Diese sind durch umfangreiche Register erschlossen, sodass eine Orientierung im Bestand leicht möglich ist. Auch eine Reihe von Abbildungen trägt dazu bei, diese neue Angabe mit dem Gefühl aus der Hand zu legen, dem Bückeburger Bach sei nun endlich die verdiente Beachtung seitens der modernen Forschung geschenkt worden." (uk, Musica sacra 4/2012)

"Mine de reseignements, ce livre dense est aussi très maniable. Chacun des cinq chapitres est précédé de la liste des documents qu'il contient; pour chaque document sont indiqués l'origine, la première mention et éventuellement la référence bibliographique, avec en outre un commentaire parfois étendu. Quatorze illustrations, une estimation des poids et mesures d'époque, une liste des abréviations, une bibliographie et un index des noms et des oeuvres (pas seulement de Johann Christoph Friedrich) mettent le point final." (Marc Vignal, Revue de musicologie 99/2013, no. 1)

Unter den musikalischen Söhnen Johann Sebastian Bachs führt der 1732 geborene Johann Christoph Friedrich Bach bislang ein Schattendasein, obwohl er als Schaumburg- Lippischer Konzertmeister in Bückeburg einer der seinerzeit bedeutendsten Hofkapellen Deutschlands vorstand. Mit der hier vorgelegten Sammlung von mehr als 280 Briefen und Dokumenten werden erstmals die bislang verstreut publizierten Zeugnisse zur Lebens- und Wirkungsgeschichte bis zur Mitte des 19. Jahrhunderts zusammengetragen und durch zahlreiche bislang unveröffentlichte Schriftstücke ergänzt, die den „Bückeburger Bach“ in neuem Licht erscheinen lassen.

Die dienstlichen Dokumente beleuchten viele Details seiner Arbeit als Hofmusiker und können als exemplarisch für die hochentwickelte Musikkultur in Nord- und Mitteldeutschland in der 2. Hälfte des 18. Jahrhunderts verstanden werden. Seine Korrespondenz weist ihn nicht nur als Musiker aus, der sich mit Nachdruck um die Veröffentlichung seiner Werke bemühte, sondern auch als einen Pädagogen und Familienmenschen, der sich insbesondere nachhaltig für das musikalische Erbe seines Vaters einsetzte. Rezensionen seiner gedruckten Werke zeigen sein hohes Ansehen als Komponist. Immer wieder haben aber, wie nunmehr deutlich wird, unglückliche Umstände – Verwechslungen mit seinem jüngeren Bruder Johann Christian, langwierige Krankheiten, Verluste durch Konkurs seiner Verleger – dazu geführt, dass ihm finanzieller Erfolg und die dauerhafte überregionale Anerkennung seines Wirkens versagt geblieben sind.