Programm
eBooks
Service
Über den Verlag


Christine Blanken (Hrsg.)
Die Bach-Quellen in Wien und Alt-Österreich: Katalog
von Christine Blanken. Band 2.

2011, 687 S., Englische Broschur
Reihe: Leipziger Beiträge zur Bachforschung, 10
ISBN: 978-3-487-14423-8
Lieferbar!

59,00 EUR
(Preis inkl. Umsatzsteuer zzgl. Versandkosten)
Lieferzeit beträgt innerhalb Deutschlands bis zu 7 Arbeitstage / außerhalb Deutschlands bis zu 14 Arbeitstage


 

Beschreibung
Fachgebiete

"Die gewaltige Fülle an Informationen lässt sich hier auch nicht ansatzweise zusammenfassen (…) Beinahe überflüssig zu erwähnen, dass die bestens ausgestatteten Bände mit zahlreichen Abbildungen noch lehrreiches Anschauungsmaterial für das Studium von Schreiberhänden bieten und mit großer Sorgfalt angelegte Register das rasche Auffinden von Quellen ermöglichen. Fazit: Ein Bach-Nachschlagwerk erster Güte! (uk, Musica sacra 4/2012)

"Mit ihrer faszinierenden Materialfülle bietet die Publikation nun eine sichere Grundlage sowohl für weitere Repertoireforschungen als auch für stilistisch-kompositionstechnische Untersuchungen." (Gabriela Krombach, Fachbuchjournal 2/2014)

Der durch Wien musikalisch geprägte Kulturraum Alt-Österreich überrascht durch seine Vielzahl an Bach-Quellen. Der Katalog stellt Beschreibungen von annähernd 1800 identifizierten Quellen zur Verfügung. Tschechische, slowakische und ungarische Abschriften oder Bachiana aus österreichischen Klöstern werden gleichrangig neben Quellen katalogisiert, die heute in Wiener Bibliotheken vorhanden sind, dort aber erst im 20. Jahrhundert hingelangten. Umgekehrt werden Wiener Quellen einbezogen, die sich heute außerhalb ihres Entstehungsortes befinden (namentlich in Berlin): ein Quellen-Puzzle, das auch historische Kataloge von Kopisten-Werkstätten, Verlagen und Privatbesitzern und Briefe einbezieht sowie Druck-Exemplare mit Werken der Bach-Familie aus (alt-)österreichischen Bibliotheken.
Der Katalog versteht sich als Arbeitsmittel für eine weitergehende Rezeptionsforschung, damit die bislang kaum mehr als überblicksartige Quellen-Kenntnis österreichischer Bach-Rezeption zwischen etwa 1740 und 1850 vertieft werden kann. Die Quellen zur Musik der Bach-Söhne spielen hierbei eine mindestens ebenso große Rolle wie die des Vaters. Zum quellenphilologischen Standard gehören Wasserzeichen-Beschreibungen, Schriftuntersuchungen, Faksimiles und ein ausführliches Register.