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Karin Müller-Kelwing
Die Dresdner Sezession 1932
Eine Künstlergruppe im Spannungsfeld von Kunst und Politik.

2010, 620 S., mit 31 farbigen und 83 s/w-Abb., Paperback
Reihe: Studien zur Kunstgeschichte, 185
ISBN: 978-3-487-14397-2
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Beschreibung
Fachgebiete

"Karin Müller-Kelwing ist es in einer bemerkenswerten Studie gelungen, an dem sich eher unscheinbaren, in dieser Hinsicht aber signifikanten Beispiel der 'Dresdner Sezession 1932' die Widersprüche künstlerischen Handelns im Nationalsozialismus sichtbar werden zu lassen. Der umfangreiche wissenschaftliche Anhang mit Künstlerbiographien, tabellarischen Übersichten, ausführlichen Quellen- und Literaturverzeichnissen und vor allem mit Faksimiles sämtlicher relevanter Dokumente bestätigt am Ende noch einmal die beachtliche Forschungsleistung und verleiht dem Band einen hohen wissenschaftlichen Gebrauchswert." (Martin Papenbrock, theologie.geschichte, Bd. 7/2012)

"Damit leistet die Autorin einen wichtigen Beitrag zur regionalen Kunstgeschichte der Metropole Dresdens, zur Geschichte der Sezessionen und des Sezessionismus als Phänomen seit dem späten 19. Jahrhundert und seinem Nachleben in der Zwischenkriegszeit sowie der lokalen Ausprägungen und Konsequenzen der nationalsozialistischen Herrschaft und Kunstpolitik in der Anfangsphase des Regimes." (Olaf Peters, www.sehepunkte.de/2012/09/19414.html)

Die vorliegende Studie leistet nichts weniger als eine grundlegende Neubestimmung der Dresdner Kunst vom Beginn der Weimarer Republik bis in die Zeit der frühen DDR hinein. Im Mittelpunkt steht dabei mit der Dresdner Sezession 1932 eine Künstlergruppe, die in der kunsthistorischen Forschung bislang kaum Beachtung fand. Karin Müller-Kelwing rekonstruiert die Zeit ihrer Herausbildung und deren beeindruckende Ausstellungstätigkeit zwischen 1932 und 1936. Sie schildert anschaulich das kulturpolitische Engagement der beteiligten Künstler, in dem sich ein letztes mutiges Aufbegehren des freien Geistes unter der nationalsozialistischen Herrschaft in Dresden manifestierte.
Der Arbeit gingen jahrelange Recherchen in Archiven voraus, deren Ergebnisse in einem umfangreichen Anhang vorgelegt werden: Über einhundert Originaldokumente (darunter Briefe, Reden und Katalogtexte), Kurzbiografien der Künstler, Mitgliedertabellen, Quellen-, Rezensions- und Literaturverzeichnisse sowie ein umfangreicher Abbildungsteil verleihen der Studie den Status eines Grundlagenwerks, das weitere Forschungen ermöglichen wird.

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This study attempts nothing less than a fundamental re-evaluation of art in Dresden from the beginning of the Weimar Republic to the early years of the German Democratic Republic. The main focus of attention is the 1932 Dresden Secession, a group of artists hitherto largely neglected by art historians. Karin Müller-Kelwing reconstructs the period of the group’s formation and its impressive record of exhibitions between 1932 and 1936. She vividly depicts the cultural and political engagement of the artists involved, something which demonstrated a last, bold uprising of the human spirit under National Socialist rule in Dresden.
The study is the result of years of research in archives, the results of which are presented in a comprehensive appendix: over a hundred original documents (including letters, speeches and catalogue texts), short biographies of the artists, membership lists, indexes of sources, reviews and literature, and an extensive section of illustrations give this study the status of a standard work which will enable future research.