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Christine Schmitz
Juvenal

2019, 248 S., Paperback
Reihe: Studienbücher Antike, 16
ISBN: 978-3-487-15741-2
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978-3-487-42264-0
 

Beschreibung
Fachgebiete

Juvenal (ca. 60–140 n. Chr.) ist der letzte bedeutende Repräsentant der römischen Verssatire. Die Art, wie er sich in diese dynamische Gattung eingeschrieben hat, war prägend für die nachfolgende Satire, die als Schreibmodus unabhängig von formalen Charakteristika wie dem Hexameter fortlebt.
Die Einführung verschafft einen Überblick über literaturtheoretische und sozialhistorische Fragen, die für das Verständnis der Satiren Juvenals zentral sind: das Verhältnis zwischen historischem Autor und textimmanentem Sprecher (persona-Theorie), die nicht mehr funktionierende Klient-Patron-Beziehung, rollenabweichendes Verhalten von Männern und Frauen der sozialen und politischen Elite, Konzepte von Homosexualität etc.
In exemplarischen Einzelinterpretationen werden Juvenals 16 Satiren in ihrer thematischen Vielfalt vorgestellt. Juvenals anhaltende Wirkung wird über Jahrhunderte hinweg bis zur Gegenwart schlaglichtartig verfolgt. Zu seinen bekanntesten Satiren gehört die dritte über Rom, die im 18. Jahrhundert von Samuel Johnson und in unserer Zeit von Durs Grünbein frei adaptiert wurde, der „Bruder Juvenal“ als ersten Großstadtdichter bezeichnet.



---STIMMEN ZUM BUCH---

„Insgesamt überzeugt das Buch nicht nur durch genaue Beobachtung und abgewogenes Urteil, sondern auch durch seine Problemdiskussionen und seine bibliographischen Anmerkungen, die seine tiefe Verankerung in der modernen Forschung verraten.“ (Walter Kißel, Anzeiger für die Altertumswissenschaft 73/2, 2020)

“The book exhibits the clear organization of the Olms Studienbücher Antike series, as well as its general accessibility; all Latin is translated into German, and aspects of the history and methodology of Classics are explained well. [...] It offers lucid engagement with some of the big, traditional questions about satire, clear explanations of points of philological interest, even coverage of all the Satires through both interpretive overviews and close readings, valuable discussion of transmission and reception, and a clear design that will make passages of interest easy to find.” (Catherine Keane, Latomus 79-2, 2020)