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Gertrudis van de Vijver (Hrsg.); Boris Demarest (Hrsg.)
Objectivity after Kant
Its Meaning, its Limitations, its Fateful Omissions.

2013, XXVIII/286 S., Paperback
Reihe: Europaea Memoria, Reihe I: Studien, 95
ISBN: 978-3-487-14897-7
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Beschreibung
Fachgebiete

Der Zwang ist die Möglichkeit – diese Idee lag einer Tagung zugrunde, die 2010 in Gent (Belgien) unter dem Titel „Yes we Kant! Kritische Reflexionen über Objektivität“ stattfand und bei der viele der im vorliegenden Band publizierten Referate vorgetragen wurden. Alle dort behandelten Probleme betrafen das Wesen und die Bedeutung von Objektivität und die Frage, wie und ob Immanuel Kants Theorie der Konstitution sich für solche philosophischen Belange noch als relevant erweisen kann. Das schließt natürlich eine sorgfältige Interpreta¬tion der Werke Kants ein, aber, wie der preußische Gelehrte selbst bemerkte: den Geist, nicht den Buchstaben des Œuvres eines Philosophen sollte man versuchen zu begreifen. Der vorliegende Band versucht dann zu erkunden, in welchem Maße die Idee, dass der Zwang die Möglichkeit ist, den Geist der Transzendentalphilosophie trifft. In der Kritik der Reinen Vernunft wird diese Idee durch die Metapher von der Taube ausgedrückt, die beklagt, dass der Luftwiderstand sie daran hindert, immer höher zu fliegen, dabei aber vergisst, dass eben dieser Luftwiderstand sie in der Höhe hält. Genauso können die Grenzen und Zwänge, denen das Wissen unter¬worfen ist, gerade die Bedingungen der Möglichkeit von Objektivität sein, und nicht die Gründe für ihre Unmöglichkeit.