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Jürgen Hunkemöller
Bauernmusik und Klangmagie. Bartók-Studien

2013, 295 S., mit zahlreichen Abb., Englische Broschur
Reihe: Mannheimer Manieren - Musik + Musikforschung - Schriften der Staatlichen Hochschule für Musik und Darstellende Kunst Mannheim, 2
ISBN: 978-3-487-15098-7
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Beschreibung
Fachgebiete

"(M)it seiner Kombination von pointierten, schlaglichtartigen Analysen, deren plastischer Darstellung in Diagrammen und einer übersichtlichen Materialerfassung, handelt es sich nicht nur für die Forschung, sondern auch für den Lehrbetrieb wertvolle Lektüre. Es bleibt zu hoffen, dass mit dieser Textkompilation, die keine Monographie sein möchte und dennoch das Zeug zu einem Standardwerk der Bartók-Forschung hat, die Neugier des Autors auf Bartók noch nicht vollständig gestillt ist (…)." (Simone Hohmaier, Die Musikforschung, 68. Jg. 2015, Heft 2)
"Hunkemöller does not claim his book to be an all-encompassing account of the composer's life and work, but expresses the hope that it will prove to be a valuable contribution to Bartók scholarship. This hope is more than fulfilled by the interesting insights the reader can gain through his work into important facets of the inexhaustible riches of Bartóks music (…) The lavish illustrations: 32 musical examples, 11 eminently clear, easily graspable diagrams, and 34 carefully chosen images, including portraits, landscapes, a stage design, facsimiles of Bartók autographs, concert programs, title pages of sheet music and journals also make this book appealing. The original places of publications of the essays and an index of personal names complete the book, presented handsomely in shiny, sturdy, double-flap paperback." (Vera Lampert, Studia Musicologica 55/2014)

Die Diskrepanz zwischen der Popularität Béla Bartóks im Konzertsaal und den wissenschaftlichen Bemühungen um sein Lebenswerk ist auffällig.
Zu diesen Bemühungen möchte der Verfasser einen thematisch breit gefächerten Beitrag leisten. Die vorliegende Publikation enthält zwölf Einzelstudien, die aktualisiert und harmonisiert wurden, und die einer jahrzehntelangen Beschäftigung mit dem Werk Bartóks entspringen.
Das Anliegen ist nicht eine konventionelle Monographie zu Leben und Werk, sondern ein Mosaik, um den Facettenreichtum der Musik und die Vielfalt der Tätigkeiten Bartóks als Komponist, Ethnologe, Pianist und Pädagoge zu ergründen und sichtbar werden zu lassen. So fragen die Studien nach der Position seines Komponierens im Kontext des 20. Jahrhunderts, konsultieren Eigenanalysen und untersuchen Strategien des Anfangens von Musik; sie reflektieren Gattungspräferenzen, Sujets und Topoi; sie befragen das Verhältnis Bartóks zur Volksmusik, zum Jazz und zur Musik Mozarts; und sie beleuchten seine Beziehungen zu Deutschland von 1903 bis 1933. Tabellarisch gefasste Daten zur Biographie und ein ausführliches Werkverzeichnis dienen der Ergänzung. Zur Ausstattung des Buches gehören nicht nur Notenbeispiele und Diagramme, sondern auch zahlreiche Abbildungen und bislang unveröffentlichte Dokumente.