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Reinhold F. Glei ; Fabian Kreter
Heureka! Francisco de Mello über das Archimedische Prinzip

2015, 122 S., Paperback
Reihe: Noctes Neolatinae, 23
ISBN: 978-3-487-15260-8
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978-3-487-42136-0
 

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"Die präzise Übersetzung bringt de Mellos von mathematischen termini technici geprägtes, umständliches und zudem durch Flüchtigkeitsfehler entstelltes Wissenschaftslatein in ein Deutsch, das es auch dem mathematischen Laien ermöglicht, der Argumentation zu folgen - eine Leistung, die man kaum hoch genug bewerten kann (…) Das lateinische naturwissenschaftliche Schrifttum der frühen Neuzeit ist als textliche Grundlage der wissenschaftlichen Revolution von kaum zu überschätzender Bedeutung, wird aber bis heute wenig beachtet und liegt abseits der großen Namen fast gänzlich brach. Der Grund liegt auf der Hand: Seine Bearbeitung verlangt gleichzeitig philologische und naturwissenschaftliche Kompetenzen, die sich selten in einer Person vereint finden. Im vorliegenden Fall ist dieses Problem durch die Zusammenarbeit zwischen einem mathematisch interessierten Latinisten und einem ausgebildeten Latinisten und Mathematiker in vorbildlicher Weise gelöst. Man würde sich mehr Ausgaben dieser Art wünschen." (Martin Korenjak, Anzeiger für die Altertumswissenschaft LXVII, Juli/Oktober 2014, 3./4. Heft)

„Seine Bearbeitung [des Textes" verlangt gleichzeitig philologische und naturwissenschaftliche Kompetenzen, die sich selten in einer Person vereint finden. Im vorliegenden Fall ist dieses Problem durch die Zusammenarbeit zwischen einem mathematisch interessierten Latinisten (G.) und einem ausgebildeten Latinisten und Mathematiker (K.) in vorbildlicher Weise gelöst. Man würde sich mehr Ausgaben dieser Art wünschen.“ Anzeiger für die Altertumswissenschaft, LXVII. Band, Juli/Oktober 2014, 3./4. Heft

Im Mai 2012 wurde im Stadtarchiv Stralsund eine verschollen geglaubte Handschrift des portugiesischen Mathematikers Francisco de Mello (1490-1536) wiederentdeckt. Dabei handelt es sich um das Widmungsexemplar für König Manuel I. von Portugal, das 1521 in Paris hergestellt wurde und neben mehreren anderen physikalischen Werken als Glanzstück die Abhandlung „Über in Flüssigkeiten befindliche Körper“ (De incidentibus in humidis) enthält, eine vollständige Überarbeitung einer im Mittelalter dem Archimedes zugeschriebenen, in depravierter Form überlieferten Schrift. De Mello leitet durch neue Beweise eine Methode zur Bestimmung der Volumenanteile in einem aus zwei Stoffen gemischten Körper her und löst damit nicht nur ein Problem, das eng mit dem sog. Problem der Krone verwandt ist, sondern stellt auch eine Verbindung zum Archimedischen Prinzip her. Der Band bietet eine ausführliche Einleitung, eine kritische Edition mit Übersetzung sowie einen umfassenden Kommentar zu der Schrift.