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Codex Diplomaticus Silesiae, Diazofiche-Edition
Herausgegeben vom Verein für Geschichte und Altertum Schlesiens. 36 Bände.

Breslau 1857-1933 , Hildesheim 1997, DIX/10.352 S., auf 135 Microfiches
Microfiche
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Beschreibung
Fachgebiete

Schlesiens in den Jahren 1857-1933, präsentiert bedeutsames historisches Material zu einer Übergangslandschaft
zwischen Mittel-, Ost- und Südosteuropa. Einflüsse sowohl des Heiligen Römischen Reiches, als auch der polnischen Adelsmonarchie, die Beziehungen zum Königreich Böhmen und auch zum Habsburger Reich,
schließlich auch solche in den ungarischen Raum hinein überlagerten sich in spezifischer Weise.
Von besonderer Bedeutung war die Zugehörigkei Schlesiens zur böhmisch-mährischen Ländermasse
bis zur preußischen Okkupation im Jahre 1740. Der Codex Diplomaticus Silesiae beleuchtet Ereignisse und Strukturen dieser europäischen Region nicht nur im Hinblick auf die politische Geschichte. Zahlreiche Bände, die
auch modernen editionstechnischen Bedingungen genügen und durch vorzügliche Einleitungen erschlossen sind, sind modernen Forschungsaspekten wie etwa der Wirtschafts-, Handelsund Münzgeschichte gewidmet. Dem Verein war es gelungen, für diese Themenbände jeweils vorzügliche Spezialisten zu gewinnen, denen es gegeben war, das Material so aufzuarbeiten, daß der Codex auch für solche Fragestellungen von großem Interesse ist, die über die Provinz Schlesien weit hinausreichen. Insofern gehört dieses Werk bis heute zum Handwerkzeug einer vergleichend angelegten modernen europäischen Strukturgeschichte. Da gerade die schlesische
Quellenüberlieferung im Zweiten Weltkriege in großem Umfange zerstört worden ist, ist dieses Werk auch in Microedition von hoher Bedeutung.