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Übersicht zur Reihe:  z.B. Zeitschrift zum Beispiel

Die z.B. Zeitschrift zum Beispiel ist eine online (open access) sowie als PoD erscheinende Fachzeitschrift, die der Erforschung des Beispielgebrauchs im Wissen der Moderne gewidmet ist. Beispiele sind geradezu omnipräsente, aber gemeinhin kaum eigens beachtete Elemente in sämtlichen Wissens- und Vermittlungsdiskursen. Wir alle benötigen und verwenden Beispiele: Das gilt – sobald wir etwas explizieren, veranschaulichen, begründen, anleiten, belegen oder mit einem Gegenbeispiel falsifizieren wollen – für den alltäglichen Sprachgebrauch ebenso, wie für das Sprechen innerhalb von Institutionen und für wissenschaftliche Diskurse aller Disziplinen. Aber was tut man, wenn man ein Beispiel gibt – und welche Gegenstände werden für welche Argumente zu Beispielen gemacht? Wie viele Beispiele wandern durch die Grammatiken und Schulbücher, durch Einführungen in die Logik, durch die Physik, die politische Theorie, die Biologie oder die Ästhetik, ohne eigens als solche ›bemerkt‹ zu werden? Sie versehen dort stumm ihren Dienst, um dafür zu sorgen, dass überhaupt etwas gelernt werden kann. Die Beispiele aus dieser vermeintlichen Stummheit herauszuheben, sie zu sammeln und zum Sprechen zu bringen, ist das Begehren von Beispielforscher:innen. Die z.B. bietet der Beispielforschung ein interdisziplinär ausgerichtetes Forum. Die einzelnen Hefte bieten zusätzlich zu den Beiträgen und einem einführenden Editorial auch wiederkehrende Rubriken: So etwa beispieltheoretisch interessante sowie thematisch ergänzende Fundstellen aus wissenschaftlichen oder literarischen Texten in der Rubrik Aufgelesenes, gelegentlich eine Preisfrage, Rezensionen wissenschaftlicher Neuerscheinungen zur Beispielforschung, und schließlich die Rubrik Digital E.G., die Überlegungen zur digitalen Erfassung und Analyse von Beispielen in größeren Textkorpora Raum gibt, womit die Beispielforschung an aktuelle Ansätze im Sinne der digital humanities anschließt. Neben den regulären Heften widmet sich die Zeitschrift auch ausgewählten Schwerpunkten in Themenheften – etwa zu „Handgreiflichen Beispielen“, die zum eigenhändigen Nachvollzug, zum Selbstexperiment aufrufen, mithin aus dem Text herausführen und Übergänge von der Theorie in die Praxis anleiten; oder aber zu „Beispieltieren“, die in zahlreichen Wissensdiskursen von der Politologie bis zur Physik zum Einsatz kommen. Darüber hinaus ist auch die Herausgabe von Sonderbänden möglich, kleine Monografien, die kooperierenden Autor:innen die Möglichkeit zu ausführlicheren Darstellungen bieten, wie etwa der Band zur „Performanz des Exemplarischen im Narrenschiff“ (Nicola Kaminski et al.). Institutionell ist die Zeitschrift zum Beispiel an das Institut für Neuere deutsche Literatur- und Medienwissenschaften der FernUniversität in Hagen angebunden. Sie wird von Jessica Güsken, Christian Lück, Michael Niehaus und Peter Risthaus herausgegeben. Die Qualitätssicherung erfolgt durch die Expertise der Herausgeber:innen, ergänzt durch einen für die thematische Ausrichtung einschlägigen wissenschaftlichen Beirat: Prof. em. Dr. Manfred Schneider (Ruhr-Universität Bochum) und Prof. Dr. Nicolas Pethes (Universität zu Köln). Anfragen, Themen- sowie Rezensionsvorschläge können jederzeit gesendet werden an: Dr. Jessica Güsken Mail: jessica.guesken@fernuni-hagen.de FernUniversität in Hagen Institut für Neuere deutsche Literatur- und Medienwissenschaft Lehrgebiet Medienästhetik Universitätsstr. 33, D-58084 Hagen Gebäude 2 (KSW), Raum: B 2.014
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